FAQs

Nachdem Sie mir eine Anfrage geschickt haben, beantworte ich diese umgehend und erstelle Ihnen ein individuelles Angebot. Um dieses Angebot so genau wie möglich berechnen zu können, brauche ich von Ihnen jedoch einige Angaben. Dadurch wird der Bearbeitungsprozess beschleunigt. Je mehr Informationen Sie mir also zur Verfügung stellen, desto genauer kann ich reagieren.

Die Begründung ist recht simpel: Ein Mensch kann denken, eine Maschine nicht. Die Maschine überträgt Ihren Text einfach nur Wort für Wort in die Zielsprache. Ein Profi dagegen achtet auch Feinheiten in der Formulierung, kann kleinste Nuancen unterscheiden und verleiht dem Text mehr Kohärenz und Schlüssigkeit. Dagegen ist eine Übersetzungsmaschine so programmiert, dass sie die Ausgangssprache erkennt und anschließend in die Zielsprache überträgt, ohne auf Feinheiten oder Kontext zu achten. Daher klingen solche Texte oft unlogisch und unnatürlich.

Ganz einfach gesagt, erfolgt eine Verdolmetschung mündlich und eine Übersetzung schriftlich. Hinzu kommt, dass bei einer Verdolmetschung kein Abgabetermin existiert, sondern die „Abgabe“ der Verdolmetschung direkt im Anschluss oder parallel zum Redner erfolgt. Bei einer Übersetzung dagegen gibt es einen Liefertermin. Zudem hat der Übersetzer ausreichend Zeit, sich die Wortwahl und verwendete Formulierungen genau zu überlegen. Ein Dolmetscher hat diese nicht.

Prinzipiell gilt: Je mehr Informationen, desto besser. Bei einem Dolmetschauftrag sind z.B. folgende Angaben wichtig:

  • Wann und wo soll die Verdolmetschung stattfinden?
  • Wie viele Stunden/Tage soll gedolmetscht werden?
  • Für wen soll gedolmetscht werden?
  • Wie viele benötigen die Verdolmetschung?
  • Welche Sprachkombination ist gewünscht?
  • Gibt es Materialien, die Sie mir vorab zukommen lassen können?
  • Wie groß ist der Raum, in dem gedolmetscht werden soll?
  • Für welchen Anlass ist die Verdolmetschung?
  • Wie viele Personen nehmen an der Veranstaltung teil?
  • Welche Verdolmetschungstechnik ist gewünscht?
  • Sind spezielle technische Hilfsmittel wie Dolmetschkabinen vorhanden oder müssen sie extra angemietet werden?

Je mehr Fragen Sie mir in der Anfrage schon beantworten können, desto exakter kann ich Ihnen Ihr persönliches Angebot erstellen.

Eine Simultanverdolmetschung ist eine Verdolmetschung, die parallel zum Redner erfolgt. Wenn Sie in einer Dokumentation ein Interview mit englischsprachigen Forschern hören, ist meistens eine deutsche Tonspur darübergelegt, sodass die englische Originalspur kaum noch zu hören ist. So können Sie sich eine Simultanverdolmetschung vorstellen. Die zeitliche Verzögerung zwischen dem Einsatz des Redners und dem des Dolmetschers ist dabei sehr gering, sodass viel Zeit gespart werden kann.

Die Konsekutivverdolmetschung ist das Gegenstück zur Simultanverdolmetschung. Sie erfolgt nicht parallel zum Redner, sondern im Anschluss. Das heißt also, dass erst der Redner einen Teil seiner Rede vorträgt und dann eine Pause macht, in der der Dolmetscher das Gesagte in die Zielsprache überträgt. Der Zeitaufwand ist dadurch natürlich höher. Allerdings ist so die Informationsdichte höher, da der Dolmetscher nicht parallel zum Redner enden und sich nicht dem Redefluss des Vortragenden anpassen muss.

Das Flüsterdolmetschen ist eine Art des Simultandolmetschens. Dabei sitzt der Dolmetscher nicht in einer Kabine und spricht in ein Mikrofon, sondern sitzt nah am Kunden und dolmetscht diesem in flüsterähnlicher Lautstärke, was gesagt wurde. So kann der Kunde dem Redner folgen, ohne die anderen Teilnehmer zu stören. Diese Technik findet sehr häufig bei Gericht Anwendung.

Prinzipiell gilt auch hier: Je mehr Informationen, desto besser. Bei einem Übersetzungsauftrag sind z.B. folgende Angaben von Bedeutung:

  • Wann soll die Übersetzung fertig sein?
  • Welche Sprachkombination ist gewünscht?
  • In welchem Format liegt das Dokument vor?
  • In welchem Format soll es geliefert werden?
  • Soll es in Papierform oder als Datei vorliegen?
  • Soll die Übersetzung auf einem Datenträger geliefert werden?
  • Soll die Übersetzung beglaubigt werden?
  • Wünschen Sie zusätzliche Exemplare?
  • Sollen diese (ebenfalls) beglaubigt werden?
  • Haben Sie bereits vorhandene Terminologielisten, die ich verwenden kann?
  • Sind bereits von einem Anderen Übersetzungen davon angefertigt worden, die ich zur Hilfestellung nutzen kann?

Je mehr Fragen Sie mir in der Anfrage schon beantworten können, desto exakter kann ich Ihnen Ihr persönliches Angebot erstellen.

Eine Normzeile ist die Länge einer Standardzeile, mit der gerechnet wird. Sie besteht aus 55 Zeichen inklusive Leerzeichen pro Zeile. Anhand dieser kann ich ausrechnen, aus wie vielen Normzeilen Ihr Ausgangstext besteht und somit einen Preis für die Übersetzung berechnen. Besteht ihr Text also z.B. aus 1000 Zeichen inklusive Leerzeichen, sind das umgerechnet rund 18,20 Normzeilen. Angefangene Normzeilen werden ab 28 Zeichen als ganze gezählt. Liegt die Zahl darunter, wird sie entweder zur Hälfte berechnet oder mit anderen „halben“ Normzeilen zu einer ganzen zusammengezogen.

Das kommt auf den Text an. Normalerweise wird nach dem „muttersprachlichen Prinzip“ übersetzt. Das bedeutet, dass nur in die Muttersprache übersetzt wird, niemals jedoch in die Fremdsprache, da man sich nur in der Mutterpache stilsicher ausdrücken und kleinste Nuancen am besten unterscheiden kann. Dennoch kann ich auf Wunsch auch gern in die Fremdsprache übersetzen, da ich eng mit Muttersprachlern zusammen arbeite, die das Korrektur lesen übernehmen und die Qualität der Übersetzung somit gewährleistet ist.

Urkunden übersetze ich generell in beide Sprachrichtungen.

Genau genommen wird eine Übersetzung nicht beglaubigt, sondern bestätigt. Bestätigt wird nämlich die Richtigkeit und Vollständig der Übersetzung im Vergleich zur Vorlage.

Eine Übersetzung darf allerdings nicht von jedem Übersetzer beglaubigt oder bestätigt werden. Dazu sind nur diejenigen befähigt, die von dem Landgericht des jeweiligen Bundeslandes als Übersetzer dazu ermächtigt wurden. Ist das der Fall, lässt der Übersetzer einen Stempel anfertigen, mit dem er die Übersetzung dann versieht. Dazu kommt eine Beglaubigungsfloskel und die Unterschrift des Übersetzers. Somit wird aus einer „normalen“ Übersetzung ein amtliches Dokument.

Beglaubigte Übersetzungen sind z.B. notwendig, wenn Sie Ihre Ehe im Ausland geschlossen haben und diese nun in Deutschland anerkennen lassen möchten, Sie ein- bzw. auswandern wollen oder ein Auslandstudium planen.

Nein. Wenn Sie mir das Original eingescannt, per Fax oder in Kopie zukommen lassen, ist das völlig ausreichend. In welcher Form mir das Original vorgelegen hat, wird in der Beglaubigungsfloskel vermerkt. Es ist jedoch ratsam, sich bei der Stelle, für die Sie die beglaubigte Übersetzung benötigen, zu erkundigen, welchen Anforderungen diese unterliegt.

Das kommt darauf an, in welcher Form die zu kontrollierende Übersetzung vorliegt. Liegt Sie in Papierform vor, nehme ich einfach einen Rotstift. Erhalte ich den Text im PDF-Format, füge ich Notizen ein und kommentiere den Fehler. Bekomme ich eine Word-Datei, behelfe ich mir mit Track Changes und statt der Notizen füge ich Kommentare ein.

Wenn nicht anders vereinbart, richte ich mich bei den Korrekturen nach den Vorschlägen des Duden.

Kein Problem. Ich korrigiere gerne jeden Ihrer Texte. Haben Sie Bedienungsanleitungen, die auf Nutzerfreundlichkeit überprüft werden sollen oder wollen Sie, dass ihre Abschlussarbeit auch bezüglich der Interpunktion, Rechtschreibung und Grammatik, Tippfehler etc. der Hammer wird? Dann schicken Sie mir eine Anfrage und teilen Sie mir mit, worauf genau ich mich konzentrieren soll.